Titelbild: pixabay.com
Modedesigner/in
Der dritte Teil der Serie “Welcher Beruf passt zu mir?” dreht sich rund um den Beruf Modedesigner/in. Modedesigner entwerfen alles, was im Bereich Kleidung/Mode zu finden ist. Doch wie sieht dieser Beruf genau aus?
Aufgaben
Modedesigner entwerfen und gestalten Kleidung- bzw. Modekollektionen. Dafür erstellen sie zuvor Skizzen von eigenen Entwürfen, sowohl handschriftlich als auch digital. Besonders wichtig ist ihre Fähigkeit, die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit der Entwürfe zu bewerten. Zudem haben Modedesigner die Aufgabe, den Verwendungszweck und Vorlieben der jeweiligen Zielgruppe zu berücksichtigen. Für die Produktion ist die Wahl von Materialien und Accessoires erforderlich, danach erfolgt die Fertigung von Mustern. Ist der Entwurf fertig in die Tat umgesetzt, wird die Kreation dem Auftraggeber präsentiert. Dann können gegebenenfalls Änderungen vorgenommen oder weitere Wünsche erfüllt werden. Auch im Bereich Einkauf und Marketing sind derweil Modedesigner aktiv. In diesem Fall arbeiten sie häufig mit Marketing- und Kommunikationsexperten zusammen.
Manche Modedesigner arbeiten hauptsächlich selbständig, statt nur auf Anweisungen zu hören. Auch sie berücksichtigen die Wünsche der Zielgruppe oder der Kunden.
Spannend im Beruf wird es vor allem, wenn es zur Analyse von Modetrends kommt. Sogenannte Trendscouts in der Branche beraten zum Beispiel Modehäuser oder fungieren als Modeberater bei Zeitungsverlagen. Hierfür werden wirtschaftliche und technische Entwicklungen ins Auge gefasst, ebenfalls Umwelt- und Gesundheitsaspekte.
Studium
Um als Modedesigner zu arbeiten, ist ein Studium im Bereich Modedesign oder Produkt- und Industriedesign erforderlich. Die Voraussetzung für ein Studium ist die allgemeine Hochschulreife, das Abitur.
Folgende Schulfächer dienen als Grundlage des Studiums:
- Kunst: Wissen über Formen und Farben, Fähigkeiten des Freihandzeichnens, Kunstgeschichte
- Informatik: Digitale Präsentationen, Schnittprogramme für digitale Skizzen
- Wirtschaft: Produktmanagement, Modemarketing
- Englisch: Fachliteratur liegt meist in Englisch vor
Für ein Studium fallen in der Regel Studiengebühren, Verwaltungsgebühren und entsprechende Semesterbeiträge an. Die Studiendauer beträgt 6 bis 8 Semester.
Gehalt
Das Gehalt variiert circa zwischen 2000 bis 5000 € (brutto) im Monat.
Branchen
- Bekleidungshersteller
- Ateliers für Modedesign
- Einzelhandel
- Modeverlage
Fähigkeiten, die man haben sollte:
- räumliches Denken
- Beobachtungsgenauigkeit
- Finger-/ Handgeschick
- handwerkliches Geschick
- präzises Zeichnen
- sorgfältiges Planen und Organisieren
Pro und Contra im Vergleich
Vorteile des Modedesigns | Nachteile des Modedesigns |
kreatives Arbeiten | Zeitdruck, Stress |
Selbstständigkeit | Erfolgsdruck, Überforderung |
Vielfältigkeit an Arbeitsorten | starke Konkurrenz |
Abwechslung | häufig Überstunden, ständige Erreichbarkeit |
Freiheit, eigene Ideen umzusetzen | schwierig, im Kopf “abzuschalten” |
Chance auf gutes Gehalt | Einkommen nicht unbedingt regelmäßig |
Leidenschaft ausleben | mögliche Konflikte mit Kunden/Auftraggeber |
Einblicke in den Berufsalltag
Quellen:
BERUFENET – Berufsinformationen einfach finden (arbeitsagentur.de)
BERUFENET – Berufsinformationen einfach finden (arbeitsagentur.de)
Modedesigner Gehalt: Einstiegsgehalt, Entwicklung & Einflussfaktoren | myStipendium
Modedesigner oder Modedesignerin werden – Alles zum Beruf (mode-studieren.de)
Designer: Vor- und Nachteile des Berufes (Design) (gutefrage.net)
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