Ein Gastbeitrag von Mina Amini (9b)
Am frühen Morgen des 18.03.2025 begann für viele Schüler/innen ein aufregender Tag: Der Landeswettbewerb „Jugend debattiert“ 2025 stand an! Mit gepackten Taschen und noch etwas müde trafen wir uns um 6:20 Uhr am Bahnhof in Oldenburg. Nach einer gemeinsamen Zugfahrt erreichten wir Hannover und machten uns zu Fuß auf den Weg zum Landtag, wo wir herzlich von der Landtagspräsidentin, Frau Hanna Naber, und weiteren Verantwortlichen begrüßt wurden. Außerdem haben wir kleine Schilder bekommen, die wir an unsere Kleidung gepinnt haben. So konnten die Veranstalter erkennen, wer von uns debattierte, zur Jury gehörte oder einfach nur Gast war.
Kurz darauf starteten bereits die ersten Debatten der Sekundarstufe I. Ich habe mir eine Debatte meiner Freundin Ana Milenkovic aus der 9a zur Streitfrage „Soll eine Pflicht zur Blutspende eingeführt werden?“ angesehen und fand es sehr spannend, obwohl ich persönlich die Vorbereitung für „Jugend debattiert“ eher herausfordernd finde. Dennoch war es beeindruckend zu sehen, wie gut vorbereitet die Teilnehmer/innen argumentierten. Nach zwei Qualifikationsdebatten stand fest, wer ins Landesfinale einziehen durfte. Leider fehlten Ana am Ende drei Punkte. Aber sie hat eine tolle Leistung gezeigt und ich bin sehr stolz auf sie! Neben den Debattierenden aus der Sek I traten auch Teilnehmer/innen der Sek II an. Diese Debatten habe ich mir zwar nicht alle angesehen, aber das Landesfinale wollte ich mir nicht entgehen lassen. Es war dann auch beeindruckend, zu sehen, mit welcher Überzeugungskraft die Finalisten argumentierten. In der Sek I war das Finalthema „Soll ein generelles Verbot für die Nutzung digitaler Endgeräte an Grundschulen gelten?“. Und in der Sek II ging es um die Frage „Soll die Anzahl öffentlich-rechtlicher Fernseh- und Radioprogramme reduziert werden?“. Übrigens war sogar das Fernsehen vor Ort und interviewte einige der Teilnehmer/innen.
Nach einem langen, aber sehr lehrreichen Tag traten wir abends gegen19:10 Uhr wieder den Heimweg an. Als ich schließlich um 22 Uhr zu Hause ankam, war ich zwar ziemlich müde, aber zufrieden. Trotz der langen Zugfahrten und des vollen Programms war es ein spannender Ausflug. Ich habe nicht nur viel über das Debattieren gelernt, sondern auch neue, nette Leute kennengelernt. Insgesamt war das Landesfinale „Jugend debattiert“ 2025 eine tolle Erfahrung!
(Mina Amini, 9b)



Fotos und Titelbild: GEO