Der ganze 10. Jahrgang des GEOs im Schnee? Aber klar doch! Auf der jährlichen Skifahrt in Österreich. Vom 21. bis zum 27.02 war der ganze 10. Jahrgang des GEOs gemeinsam am Gerlosberg. Einen kleinen Einblick in diese ereignisreiche Woche bekommt ihr hier.
In der Nacht vom 20. auf den 21. Februar trafen wir Schülerinnen und Schüler uns gegen 0 Uhr vor der Turnhalle des GEOs, wo die zwei Reisebusse schon auf uns warteten. Nachdem sich alle verabschiedet hatten und das ganze Gepäck eingeladen war, traten wir die ungefähr 14 stündige Fahrt nach Österreich an. Die 10a, c und d fuhren an den Alpengasthof ,,Enzianhof‘‘ in Zell am Ziller und die 10b und e fuhren an den Gasthof ,,Kühle Rast‘‘ in Gerlos. Beide Unterkünfte liegen am Gerlosberg und zwar nur ca. 25min voneinander entfernt. Als wir gegen 15 Uhr bei den Unterkünften ankamen, lag viel Schnee und es schneite noch mehr. Damit kam man schon total in Skistimmung. Dann hieß es erst einmal Gepäck wieder ausräumen, Zimmer beziehen, ankommen und die schöne Sicht auf die Berge und das verschneite Wetter genießen.
Am Sonntag ging es dann relativ früh morgens das erste Mal auf der Skifahrt, für manche Schüler sogar das erste Mal überhaupt, auf die Piste. Oben angekommen starteten wir mit einer ausgiebigen Erwärmung und danach wurden wir dann in Gruppen aufgeteilt, damit die Leute mit Vorerfahrungen, ihre Vorerfahrungen ausnutzen konnten und die Leute, die gerade das erste Mal auf Skiern standen, üben konnten. Jeder ist also seinem Niveau entsprechend gefahren. Wiedergesehen hat man die anderen Mitschüler, mit denen man nicht in einer Gruppe war, also erst in der Mittagspause oder sogar erst am Nachmittag an der Gondel. Wieder zurück in der Unterkunft hatten wir bis zum Abendessen Zeit, das zu machen, was wir für wichtig/richtig hielten. Duschen, gemeinsam Spiele spielen oder aufräumen. Dann gab es Abendessen und die tägliche Tagesreflexion.
Am 2. Skitag, also am Montag, ging fast der gleiche Tagesablauf wieder von vorn los: Frühstück, Skibus, Gondel, oben eine Aufwärmung und ab auf die Pisten. Der einzige Unterschied war an diesem Tag nur, dass selbst die Anfänger schon viel mehr Pisten fahren konnten, als am Tag davor. Es sind also alle Schüler, die noch kaum bis keine Vorerfahrungen hatten, sehr schnell ins Skifahren reingekommen. Dann wieder Mittagspause, noch mehr Skifahren und wieder in die Unterkunft. Nach dem Abendessen wieder die Tagesreflexion und es wurde entschieden, wer am nächsten Skitag mit dem ,,Eumel‘‘- Kostüm auf die Piste darf. ,,Eumel‘‘? Was ist das? Für den ,,Eumel‘‘ wurde jeden Abend innerhalb der Klasse abgestimmt. Eine Person, die an dem vergangenen Skitag etwas total lustiges oder tollpatschiges gemacht hatte, wurde nach Abstimmung nominiert und musste am nächsten Skitag ein Kostüm tragen. Giraffe, Walross, Affe, Einhorn oder Kuh. Jede Klasse hatte ein eigenes Kostüm und jeden Tag einen Schüler/Helfer/Lehrer, der dieses Kostüm tragen musste. Auf der Piste. Den ganzen Tag.
Die nächsten Skitage sahen alle sehr ähnlich aus. Am Dienstag hat das Wetter leider überhaupt nicht mitgespielt, aber dafür war das Wetter am Mittwoch und Donnerstag umso besser. Sonne, warme, aber aushaltbare Temperaturen und immer bessere Skifahrer machten diese Tage unvergesslich. Die Könner konnten teilweise auf schwarze Pisten und sogar die Anfänger waren schon auf roten Pisten unterwegs. Eine Fackelwanderung, die Programme mit der Klasse am Abend und die Schneeballschlachten haben die meisten Abende die Müdigkeit überspielt.
Donnerstagabend gegen 19 Uhr hieß es dann leider schon Abschied nehmen. Die letzten Sachen einpacken, gemeinsam alle Skier in den Transporter räumen, das letzte Abendessen und dann ging es auch schon wieder in den Bus. Auf der ersten Raststätte war die Freude groß, die anderen Klassen wiederzusehen, aber die Traurigkeit und Müdigkeit überwogen bei den Meisten doch. Um ungefähr 8 Uhr waren wir dann am Freitagmorgen wieder zurück am GEO.
Wir blicken zurück auf eine unglaublich schöne, spannende und lehrreiche Woche, die wie jede Klassenfahrt die Klassen- und Jahrgangsgemeinschaft wieder ein Stück stärker gemacht hat.
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